Nachträgliche änderung mietvertrag umsatzsteuer

Eine weitere Steuererklärung ist nicht erforderlich, nur weil sich der Mehrwertsteuersatz geändert hat. FA 2003 Anhang 17A(7) (Leasing mit variabler oder unsicherer Miete) wird durch eine Änderung des Mehrwertsteuersatzes nicht aktiviert. Eine Option kann in Bezug auf eine bestimmte Immobilie, alle Immobilien eines Investors, alle Immobilien mit bestimmten Ausnahmen oder alle Immobilien in geografischer Lage sein. Die Option gilt für das Grundstück, auf dem ein Gebäude steht, und, falls es abgerissen wird, für alle nachfolgenden Grundstücke, die auf dem Gelände errichtet werden, es sei denn, der Eigentümer schließt das neue Gebäude ausdrücklich aus. Bei der Berechnung des Nettogegenwartswerts (NPV) sollte die Mehrwertsteuer zu den Sätzen berücksichtigt werden, die für die entsprechenden Anteile der ersten fünf Jahre des Leasingverhältnisses gelten. Vom Gültigkeitsdatum bis zum Tag vor dem ersten Mietzahlungsdatum am oder nach der Tarifänderung sollte mit dem alten Satz berechnet werden. Das MwSt.-Element auf die Miete, die am oder nach dem ersten Mietzahlungsdatum am oder nach dem Datum der Änderung des Preises zu zahlen ist, sollte zum neuen Satz sein. In den folgenden Abschnitten wird erläutert, wie die Mehrwertsteuer behandelt wird, je nachdem, ob das Datum des Inkrafttretens des Leasingverhältnisses vor, am oder nach dem Datum der Änderung des Tarifs liegt. Mit Ausnahme eines Bauunternehmers muss die Person, die das Grundstück für die Erschließung unter den oben genannten Umständen erwirbt, dem Verkäufer eine Bescheinigung vorlegen, die sie darüber informiert, dass sie die Möglichkeit der Besteuerung nicht anwenden und den Grund dafür angeben. Der Verkäufer kann die Bescheinigung nicht ablehnen, wenn sie vor dem Umtausch von Verträgen erteilt wird, und muss das Gebäude dann als mehrwertsteuerbefreite Eigenschaft behandeln. Tritt nach dem Inkrafttreten eines Umsatzes eine Wahl zum Verzicht auf die Mehrwertsteuerbefreiung in Kraft, so stellt eine später zu entrichtende Mehrwertsteuer keine steuerpflichtige Gegenleistung dar.

Die steuerpflichtige Gegenleistung sollte die zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Transaktion bekannte MwSt.-Satzposition widerspiegeln. Auf dieser Grundlage haben nachfolgende Änderungen des Mehrwertsteuersatzes keinen Einfluss auf die Berechnung der SDLT-Haftung oder machen eine weitere Steuererklärung erforderlich. Jede zusätzliche Stempelsteuer Grundsteuer (SDLT), die auf das MwSt.-Element zu entrichten ist, sollte mit ihrer Änderung berücksichtigt werden. HMRC empfiehlt, dass die Anmeldung auf ihrem Formular VAT1614A erfolgt, aber eine Benachrichtigung kann in jedem Format erfolgen, solange die erforderlichen Informationen bereitgestellt werden. Daraus folgt auch, dass die Mehrwertsteuer unter diesen Umständen nicht als Unvorhergesehenheit behandelt wird. Alternativ, wenn als Ergebnis eines HM Revenue & Customs-Urteils jedoch für einen Mietvertrag mit variabler oder unsicherer Miete, wird in der Regel eine Rendite in Übereinstimmung mit den üblichen Regeln erforderlich sein.